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Wetterkarten mit
Isobaren und Frontenzeichnung

 

Satellitenbild
Niederschlagskarte
 
     
 
 


Zur Meinungsfreiheit westlicher Gesellschaften zählt das Recht zur missverständlichen Überzeichnung.
   
04.01.2010 - dradio.de

 

 
     
 

 
     
     
 

 
 


 
      


 


Inge Borgk

Vater, Konsul Simon, unterstützte die Vorhaben der einzigen Tochter uneingeschränkt.

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Kulturkampf

Der Glaube an das freie Spiel der Kräfte war deutlich erschüttert.

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Philipp II.

Der König vermochte mit den damaligen Möglichkeiten nicht, sein Reich - von den Philippinen bis nach Südamerika - zusammenzuhalten.

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Friedrich Domin

Er spielte in Berlin an verschiedenen Theatern, war ab 1934 als Regisseur an den Münchner Kammerspielen, bevor er seine Haupttätigkeit beim Film fand.

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Otto Klemperer

Zum November 1927 übernahm er die Leitung der 'Kroll-Oper' und führte sie zu Ergebnissen, die allerdings nicht von den Zuschauern der Volksbühne getragen wurden. Die saß aber per Vertrag auf der Hälfte der Karten.

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Fritz Kortner

Es gab noch ein kurzes Gespräch mit dem Sohn, in welchem der Vater mitteilte, dass die Schauspielerei kein Beruf für den Fritz sei, weil man da sehr viel auswendig lernen müsste - und dafür sei er zu faul.

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Hans Pfitzner

Er meinte, Deutschland - vornehmlich vor der 12-Ton-Musik - schützen zu müssen, womit Alban Berg wie Arnold Schönberg gemeint waren.

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Figaros Hochzeit

Figaro und Susanne wollen heiraten und zwar an einem Tag im Jahre 1786 - Susanne probiert den Brautkranz, Figaro stellt das Bett in die richtige Position, so dass er schnell beim Grafen und seine junge Frau gleich im Zimmer der Gräfin sein kann.

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Hans Poelzig

Am Ende des Ersten Weltkrieges wurde die ehemalige Markthalle am Berliner Schiffbauerdamm in ein Theater umgebaut, nachdem sie vorher bereits als Circus diente.

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Ruggiero Leoncavallo

Als Puccini mit seiner 'Manon' textlich nicht weiterkam, bat er Leoncavallo mit am Libretto zu arbeiten.
Die Oper wurde für alle ein großer Erfolg.

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Napoléon III.

 veranlasste die Aufführung des 'Tannhäuser' an der Grand Opéra in Paris, wofür Wagner die Pariser Fassung mit einer Erweiterung des Bacchanal im ersten Akt schrieb. Das üblicherweise für den zweiten Akt einer Oper in Paris vorgesehene Ballet lehnte Wagner ab. So kam es am 13. März 1861 zu dem bekannten Eklat.

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Katharina, die Große

Und diese Frau nun ließ 1762 unmittelbar nach dem Tod der Kaiserin Elisabeth I. und seiner Thronerhebung in gleichen Jahr, ihren Mann, Peter III., 1762 umbringen, um von da an als Katharina II. - 'die Große' - bis 1792 die russische Alleinherrscherin zu sein.

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Uraufführung
Nathan der Weise

Am Ende spuckt die Darstellerin, die den Thespiskarren gezogen hatte und mit herausgerissenen Seiten Lessings „Nathan der Weise“ gefüttert wurde, das durchgekaute Papier auf den Bühnenboden. „,Nathan‘? Zum Kotzen!“ sollte das wohl heißen. Das war einigen Lessingfreunden im Publikum dann doch zu viel. Ein paar ältere Besucher warteten nicht bis zum Applaus (und bis die Schuhspender unter den Zuschauern ihre Schuhe wieder eingesammelt hatten), sondern verließen die Performance vor dem Ende. Die anderen applaudierten freundlich, aber auch nicht gerade leidenschaftlich.

Von Ronald Meyer-Arlt

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Lumpazi Vagabundus

Die Wiederherstellung alter Zustände d.h. der Regeln vor der Revolution und vor Napoleon, schränkte die Vielfalt der Künste ein. Im Biedermeier zogen sich die Menschen zurück, um nicht mit dem Staat in Konflikt zu geraten.
Gerade diese Haltung griff Nestroy in seinen Werken auf.

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Rudolf Bockelmann

In Bayreuth sang er sein Fach - Wotan, Wanderer und - wie schon 1928 - den Kurwenal. Diesmal allerdings unter Toscanini.
Melchior war dabei als Tristan, Larsén-Todsen die Isolde, Anny Helm die Brangäne und Alexander Kipnis war König Marke.

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Uraufführung 'Rusalka'

Heutige Meister des deutschen Trash-Theaters bemächtigten sich des Werkes und lassen in obskursten Bühneneinrichtungen und Kostümen spielen.

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Heinrich Mann

In beiden Werken - Professor Unrat' und 'Der Untertan' übte Heinrich Mann Kritik an den Zuständen in der wilhelminischen Zeit, das stets gebückt sich vorwärts bewegende Bürgertum, die soziale Ungerechtigkeit, die falsche moralische Entrüstung und der überall spürbare Nationalismus der Bevölkerung.

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Arturo Toscanini

Er dirigierte auch bei den Salzburger Festspielen. Als sich der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich abzeichnete, beendete er die Mitarbeit dort.

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Friedrich Hebbel

Mit scharfen Worten wandte er sich gegen die Dichtung seines Zeitgenossen Adalbert Stifter, die er als leere Idylle empfand.

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Beitritt

1988 beschreibt Thomas Bernhard, in Anlehnung an die Ereignisse fünfzig Jahre vorher, den Tod der Frau Professor Schuster in der Wohnung des Herrn Professor Schuster in Wien.

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Lorenzo da Ponte

Antonio Salieri verschaffte ihm eine Stelle am Wiener Hof. Bis 1791 arbeitete er dort als Textdichter für das italienische Theater.

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'Der Hauptmann von Köpenick

Zuckmayer dachte, beim nächsten Stück, das Thema 'Eulenspiegel' aufzugreifen - aber es gelang ihm nicht, einen Bogen vom alten Volksbuch zur Gegenwart zu schlagen.

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Unruhen

Damit wurden die französischen Protestanten aller religiösen und bürgerlichen Rechte beraubt.

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'Die Hugenotten'

Die Vermählung des protestantischen Königs Henri von Navarra mit der französischen Königstochter Marguerite am 18. August 1572, als sich viele Hugenotten in Paris aufhielten, ging dem Aufstand voraus.

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Lotte Lehmann

Dass sie dabei auch ohne Rücksicht auf sich gesungen hat, die Technik schon mehr Nebensache war, zeigte sich dann durch die Abnutzungserscheinungen.

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Friedrich I.

Der Vatikan bezeichnete einen preußischen König dann bis 1787 - also bis nach dem Tod von
Friedrich II. - nur als 'Marchese di Brandenburgo' - Ketzer im Norden nahm man doch in Rom auf keinen Fall als König zur Kenntnis.

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Arno Breker

Goebbels vermerkte in seinem Tagebuch, es seien bei einer kleinen Teegesellschaft u.a. Anny Ondra und die Bildhauer Thorak und Breker bei ihm gewesen.

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Maria Cebotari

1938 trat sie bei den von Goebbels finanzierten ersten Salzburger Festspielen nach dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich auf.

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Ferdinand Frantz

Als Autodidakt fing er mit seiner Sängerkarriere 1903 mit Bass-Partien in Halle an der Saale an, wurde 1932 nach Chemnitz engagiert und 1937 nach Hamburg.

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Otello

Dann zog Hannover nach und man war entsetzt über das, was dem Publikum an Fehlern heutzutage so angeboten wird.

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Wilhelm Gustloff

Am 5. Mai 1937 lief in Hamburg ein Passagierschiff vom Stapel, das anfänglich für die Deutsche Arbeitsfront als KdF-Schiff Urlauber auf Kreuzfahrten transportierte. Die Taufe führte die Witwe des ermordeten Nazis, Hedwig Gustloff, im Beisein Hitlers, auf den Namen 'Wilhelm Gustloff' durch.

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Friedrich II.

Ob er die mit Katte schon früh auslebte und nach dessen Hinrichtung - ausgelöst durch Friedrichs Fluchtpläne, von denen Katte wusste, auf alles verzichtete - bleibt im Dunklen, während sein Bruder Prinz Heinrich sich nicht zurückhielt.

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Führerbunker

Die Lage wurde immer schwieriger, der Feind kam weiter nach Westen voran, kam Berlin immer immer näher, ein Aufenthalt in der Reichskanzlei schien immer weniger ratsam.
So verließ man das Gebäude an der Voßstraße, das zwar bisher allen Angriffen standgehalten hatte, aber das Risiko wurde zu groß.

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Tosca

Am 14. Juni 1800 gewannen die Österreicher in der Schlacht bei Marengo anfänglich Vorteile über Frankreich.

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Vor achtzig Jahren

Tausende von Toten waren die Folge der permanenten Fehl-Einschätzungen und daraus resultierender Fehl-Entscheidungen.
Tausende Soldaten gingen in Kriegsgefangenschaft, lähmten das 'Reich' und dennoch sollte es noch fast zwei Jahre dauern, bis Deutschland bedingungslos kapitulieren musste.

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Scheitern

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Humperdinck hatte sich schon als junger Mann soweit musikalisch hervorgetan, als ihm der Mozart-Preis, der Mendelssohn-Preis und 1881 auch der Meyerbeer-Preis verliehen wurden.

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1832 veröffentlicht der Jurist Paul Johannes Anselm von Feuerbach, Neubegründer der deutschen Strafrechtswissenschaft und Hauptverfasser des bayerischen Strafgesetzbuches in Anspach seine Schrift über
'Kaspar Hauser – Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen'.

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Das Flugzeug in der Geschichte Boeings, das unter erheblichen Schwierigkeiten produziert wurde und durch verschiedene verzögernde Faktoren weit hinter Plan an die Besteller übergeben werden konnte.

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Die Erinnerung an die Erfolge, die Holland mit seiner Flotte von 16.000 Schiffen erreichte, führten dazu, dass Friedrich Wilhelm ab 1657 in Pillau an der Ostsee Schiffe bauen ließ.

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Kurzbericht über das internationale Symposium „Regietheater – ein Irrweg?“ – Wien 23.- 24. November 2023

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Leserbrief

Die Noch-Intendantin der Niedersächsischen Staatsoper Hannover gibt sich alle Mühe, das ehemals große und gute Opernhaus Hannover endgültig zu ruinieren:

Mit „Turning Turandot“ wird die bekannte Oper von Puccini gegeben, aber mit vertauschten Rollen:
 Turandot = Bariton,
Calaf = Sopran,
Liu = Tenor.

Zum Ende fragt Calaf sich und das Publikum: „Was mache ich hier eigentlich?“ Daraus entwickelt sich eine Diskussion der Darsteller über Frauenrollen, Patriarchat und kulturelle Aneignung.

Wer solche Experimente mag, hat noch bis zum 12.12. Gelegenheit dazu.

M. R.-W. - Chemnitz

 

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Thema des Tages

Theater vergeuden öffentliche Gelder, wenn es sich auch um Geld handelt,
das in einem Budget gebunden ist, aber zweckentfremdet durch
interne Umschichtungen ausgegeben wird.


Theater verfälschen durch Überstülpen von
- meist auch noch überdimensionierten - Bühnenaufbauten und stückfremden Kostümen die Werke, so dass die Produktionen dem Geist des Autors nicht mehr entsprechen.
 

Theater nutzen die Unkenntnis des heutigen - vor allem jüngeren -
Publikums, um durch Regie-Mätzchen Lachsalven an völlig falschen
Stellen des Textes hervorzurufen und sich selber und damit der
Öffentlichkeit vorzugaukeln,
die Inszenierung habe Erfolg.



Theater werden in selbstzerstörerischer Form der Verpflichtung zur Vermittlung
von Werten nicht gerecht.


 


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Thema des Tages

Hofmannsthals Elektra
am 30. Oktober 1903 uraufgeführt

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Das ist natürlich kein Spaß.
Da hat der neue niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur viel zu tun.

Es gibt Probleme im Land:
Das Staatstheater Hannover braucht
einen Leiter für die Oper,
einen Leiter für das Schauspiel,
einen Leiter für die Verwaltung,
einen Leiter für das Orchester,
einen Leiter für das Ballett.

Das Staatstheater Braunschweig braucht einen neuen Leiter,
die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover braucht
einen neuen Leiter,
die Marienburg liegt im Argen.
Und alles müsste für 2025 in trockenen Tüchern sein.
Sonst noch was
?
 

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Keine Lust auf Belehrung:
 
Das Regietheater in Deutschland mit seinen Befindlichkeiten und Provokationen ist seit den 70ern zum Klischee geworden. Viele Leute empfinden die Theaterszene als arrogant und selbstbezüglich, es sei eine Branche, in der hochsubventionierte Macher die sie bezahlenden Bürger erziehen wollten, so der Eindruck. Die «Süddeutsche Zeitung» meinte neulich, offenbar «haben immer weniger Zuschauer Lust, sich von der Bühne herab mit kapitalismuskritischen Banalitäten und den neuesten Windungen der Identitätspolitik belehren zu lassen». Die Pandemie wirke hier wie ein Brandbeschleuniger. «Sie verstärkt eine Besucher-Krise, die sich schlecht geführte Theater selbst eingebrockt haben.»

Zitatende
Quelle: https://www.nmz.de/politik-betrieb/kulturpolitik/stirbt-die-kultur-warum-mancherorts-die-zuschauer-ausbleiben

 

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'Jutta klemmt'



Sagt der Eine zum Anderen:
'Heute Nacht kannst Du noch einen Horrorfilm sehen.'

Antwortet der Andere:
'War neulich im Theater Regensburg,
habe dort 'Die Räuber' und 'Aida' gesehen -
das war Horror genug.'



Und dafür gibt es monatlich ein Gehalt



Ist es nicht beglückend


 

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“Das kostet uns richtig viel Geld.
Mit welchem Recht sagen wir, die Infrastruktur-Einrichtung Theater ist wichtiger als die Infrastruktur-Einrichtung Stadion?”,
fragte er rhetorisch in den Saal, der mit großem Applaus antwortete."


Regensburger Wochenblatt am 16.11.2010 über eine Aussage von Bürgermeister Wolbergs während einer Podiumsdiskussion zum Neubau eines Fußballstadions in Regensburg.


 
 
     


 

   
 

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Mittelbayerische Zeitung - 26.4.2007

Der Rahmen, der Kultur ermöglicht:
"Wir müssen in der Kulturpolitik Ermöglicher sein", sagte Schaidinger. Das Wort Plan nehme er in Zusammenhang mit 'Kultur' nicht in den Mund. Es gehe um Perspektiven. Und bei der Diskussion künftiger Schwerpunkte auch darum, die Latte was die Qualität betrifft, höher zu legen.


"Natürlich müsse man auf Qualität achten", bestätigte Meyer. Es sei aber nicht Aufgabe der Politik, diese zu definieren.


Genauso wenig wie es Aufgabe des Regensburger Theaters sei, in überregionalen Feuilletons zu glänzen,  erteilte Meyer Händlers Kritik eine Absage."

Der Autor hatte wiederholt angeprangert, dass das Theater Regensburg, das immerhin rund ein Drittel des städtischen Kulturetats verschlingt, überregional so gut wie nicht wahrgenommen werde.

 

 

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Um 'Missverständnisse' zu vermeiden:

Als Zeitungs- / Theater-Abonnent und Abnehmer
von voll bezahlten Eintrittskarten aus dem freien Verkauf verstehe ich diese Besprechungen und Kommentare nicht als Kritik um der Kritik willen, sondern als Hinweis auf - nach meiner Auffassung - Geglücktes oder Misslungenes.

Neben Sachaussagen enthalten diese Texte
auch Überspitztes und Satire.

Hierfür nehme ich den Kunstvorbehalt
nach Artikel 5, Grundgesetz,
in Anspruch.

Dieter Hansing
Bund der Steuerzahler

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2.11.19

2.03.21

7.06.23'

7.10.23'

Hollaender_BT

Lohengrin_SZG

Tosca_HAJ

22.12.23

01.04.24

 

 
 
   

Archiv_2006.htm